Anstehende Termine  

So, 04.03.2018, 00:00 - 00:00
Cavalcade Arlon/B
So, 11.03.2018, 13:00 - 21:00
Karnevalszug Petange/Lux
Fr, 11.05.2018, 00:00 - 00:00
Feuerwehr Geislautern
   

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Hallo zusammen!

Wir schreiben das Jahr 2017. Genauer gesagt den 12. August 2017.

Die Marching-Band Völklingen reiste nach Frankreich, ins schöne Elsass: nach Sélestat. Sélestat liegt ca. 40 km südwestlich von Straßburg und ca. 40 km nordwestlich von Freiburg im Breisgau (für unsere geographisch interessierten Leser). Man traf sich gegen 13:15 Uhr im Vereinsheim in Geislautern. Unser Bus der Firma Lay Reisen traf pünktlich nebst dem Fahrer Dittmar („Ein Hoch auf unsern Busfahrer“) ein, sodass man um 14:15 Uhr die Fahrt antreten konnte. Auch unser allseits geschätzter Präsi, Andreas Blaesy, traf erschöpft aber überglücklich von der Arbeit pünktlich ein,  und führte sich bei Fahrtantritt erst einmal einen selbstgemachten, leckeren Burger der Gattin zu Gemüte (de BigTinaRib mit alles). Warum ich das schreibe? Keine Ahnung, aber möglicherweise setzte dieser ungeahnte und ungekannte Glückshormone bei unserem Präsi frei. Doch dazu später mehr. Die erste Hälfte der Fahrt – also von Geislautern über Großrosseln, Emmersweiler, Naßweiler – verlief ohne besondere Vorkommnisse. Doch dann besann man sich auf die mitgeführten U-Boote. Die beiden U-Boot-KaLeu`s: Stefan M. und Stefan K. versorgten die Mannschaft vorzüglich. Doch mit der „Kindersicherung“ des alkoholischen Getränkes hatte manch einer seine liebe Not (nenne keine Namen, Melli ;-))

Aber notgedrungen erfolgte die 1.Rast irgendwo zwischen Forbach, Paris und Straßburg gegen 15:30 Uhr. Denn Getränke mussten aufgefüllt werden. Hier erkannte unser gudda Dittmar sofort den Ernst der Situation und leitete den Stopp unverzüglich ein! Hut ab, Didi!

Nach kurzer Pipipause ging es dann auch schon direkt wieder weiter.

Für Aufsehen und Entrüstung sorgte einer der Mitfahrer mit der Aussage „S Tati schluckt nitt“. Dies rief die Sittenwächter auf den Plan, doch nach kurzer Entrüstung stellte sich auch hier nur die „Kindersicherung“ des Getränkes „U-Boot“ heraus. Man konnte also durchatmen und die Reise weiter fortsetzen. Einige 20,30 km vor Sèlestat fuhren wir an einer Hochzeitsgesellschaft vorbei die uns entzückt zuwinkte. Wir winkten zurück und es wurde kurz darüber nachgedacht für ein Ständchen anzuhalten. Aufgrund des Zeitdrucks wurde der Plan aber leider wieder verworfen. Der Bräutigam lächelte selig, aber, und da war man sich sicher, wird ihm in den folgenden Jahren das Lachen bestimmt auch noch vergehen.

Bei bewölktem Wetter und angenehmen 17 Grad kamen wir gegen 16:40 Uhr im schönen Sélestat an. Die Musiker/innen machten sich fertig. Frau Wegel –die Miss Trolli 2017 – die liebe Kerstin H. und die aufgeweckte Claudia B. waren auch gerüstet für den Umzug und walteten ihres ehrenwerten Engagements als Betreuerinnen! Der Trolli wurde noch rasch mit Wasser bestückt (muss extra lobend erwähnt werden).

Tja…..und die aufgeweckte Claudia B. hatte es mit einem blutjungen, schüchternen Neuling zu tun. Genauer gesagt mit einem blutigen Anfänger. Beide sollten das Banner der Marching-Band tragen. Da stand er nun, der Neuling…..T-Shirt zu eng, Jacke zu klein jedoch mit einem sonnigen Gemüt ausgestattet. Positiv anzumerken bleibt, dass der Neuling mit seiner sprudeligen Art und dem Hang zu mit Kohlesäure versetztem Wasser, die Moral der Truppe tatkräftig unterstützte. Und das konsequent. Sprudelquent würde hier auch sehr gut passen.

Gegen 18 Uhr setzte sich der Erste von 2 Umzügen in Marsch. Die aufwendig gestalteten Wagen des Blumenkorsos waren sehr schön anzusehen. Auch die Stimmung am Straßenrand war durchweg positiv und sehr gut. Nach 2 Stunden wurden den Teilnehmern Essen und Getränke gereicht. Dann, um 22 Uhr folgte der Nachtumzug. Da es bedauerlicherweise zur Mahlzeit nur Wasser und Cola gab war die Stimmung der Truppe etwas gedämpft. Aber auch das verging wie im Fluge, denn bei besagtem Nachtumzug schien es ganz so dass noch mehr Menschen am Straßenrand standen als noch einige Stunden zuvor. Nachdem man den Umzug erfolgreich beendet hatte, erschöpft die Instrumente im Bus verstaut hatte konnten wir gegen 0 Uhr noch das Feuerwerk als Finale bestaunen. Direkt danach rollte der Marching-Band-Tross zurück in die Heimat. Während es im Fond des Busses immer ruhiger wurde, waren die vorderen Reihen noch in Bierlaune. Andreas Blaesy schlürfte genüsslich sein U-Boot aus….und betonte mehrmals dass man diesen genießen solle. Auch ein ständiges Grinsen begleite ihn unter seiner Heinz-Becker-Gedächtnismütze. Man erzählte einige Anekdoten, die Geiss hob einige Male die Pritsch in die Höh und eh man sich versah war man gegen 3 Uhr morgens wieder zurück in Geislautern.

Nun folgte mit ‘nem kleinen Rest der Marching-Band ein gemütlicher Umtrunk im Vereinsheim. Schließlich fiel diese „kleinste radikale Minderheit“ gegen kurz nach 5 Uhr in einer kleinen Bäckerei in Ludweiler ein. Man deckte sich mit Baguettes ein und ließ bei einer gepflegten Tasse Kaffee (im Pappbecher, war sauheiß) einen schönen Tag ausklingen. Abschließend kann man zusammenfassend festhalten dass die nächste Fahrt mit der Marching-Band Völklingen sicher ähnlich erlebnisreich wird.

Ich persönlich freue mich schon sehr darauf und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

 

Euer Gerolsteiner Pichler

   
© Marching-Band Völklingen